Italien-LAIKA

                          Wohnmobilreise nach Italien mit LAIKA-Treffen vom 10.04. - 24.06.2016

Teil 1: Penzberg bis San Gimignano, Sasso Pisano - Rom - Recanati

Sonntag, 10.04.2016, Penzberg - Pfunds, 156 km.

Bei schönem Wetter ging es um 13 Uhr los über den Fernpass bis nach Landeck. Von hier weiter bis nach Pfunds zum Campingplatz „Via Claudia“ an der Kajetansbrücke.


Montag, 11.04.2016, Pfunds – Tirano, 155 km.

Nach einer ruhigen Nacht bei 4°, die Heizung hat sich gemeldet, ging es zuerst nach Nauders. Wir brauchen Gas, vielleicht gibt es in Nauders eine Tankstelle mit LPG. Der Umweg war für die Katz. Also sind wir auf der Nebenstrecke runter zur Schweizer Grenze. Bei schönem Wetter ging es durch das Engadin. Viele Baustellen waren auf der Strecke, Reparaturarbeiten von den Winterschäden.

Die Fahrt über den Bernina-Pass war sehr schön, die Berge rundherum waren zu sehen. Auf der italienischen Seite wurde es dann auch wärmer. Der Stellplatz in Tirano ist einfach aber alles da, Wasser, Bodeneinlass und Abfallcontainer.


Wir haben noch einen kleinen Rundgang durch die Stadt gemacht. Auf dem Rückweg gab es noch eine Pizza.

Ab 17 Uhr kam dann Wind auf und es wurde frisch.

Dienstag, 12.04.2016, Tirano.

Wir wieder in die Stadt, vielleicht klappt es heute mit dem Dom anschauen, gestern war dort eine Messe, heute ist zu. Wir machen einen Rundgang durch die Stadt und gehen durch die kleinen Gassen der Altstadt. Gegen 16 Uhr kommen Regina und Klaus in Tirano an. Wir sitzen noch zusammen und planen die Weiterfahrt.

Mittwoch, 13.04.2016, Tirano – Brescia, 147 km.

Abfahrt ist um 10:30 Uhr über Aprica nach Brescia. Regina und Klaus sind voran gefahren, sie kennen diese Gegend und so geht es durch die Berge. Auf dieser Strecke gibt es auch noch viele ältere Tunnels, besonders an der Straße am Lago di Isero. In Brescia sind viele Straßenbauarbeiten auf der Schnellstraße, bei Brescia-Ost sind wir abgefahren und haben bald den Stellplatz in Brescia gefunden.


Horst ist nochmal zur Tankstelle gefahren um endlich Gas zu tanken. In Italien bekommt man Gas nur mit Service, selbst darf man nicht tanken. Der Service hat Mittagspause, meist von 12 – 14 Uhr, muss man wissen!!! Heute bleibt die Küche kalt, nebenan gibt es ein Restaurant und dort geht es zum Abendessen. Zwischenzeitich hat es stark geregnet, unsere Fenster im WoMo sind zu, also weiter essen.


Donnerstag, 14.04.2016, Brescia

Es ist wieder schönes Wetter. Regina, Horst und ich sind zur Metro-Station gelaufen, Gruppenticket gekauft und ab ging es in die Stadt. Regina hat in der Touristen-Info Unterlagen für die Mille Miglia geholt und einen Stadtplan. Zuerst haben wir den Dom angeschaut und dann durch die Gassen von Brescia gelaufen. In einem Food-Lokal haben wir etwas gegessen (nicht zu empfehlen). In einem Supermarkt haben wir noch eingekauft und dann ging es wieder zurück zum Stellplatz. Abendessen war heute im WoMo.

Freitag, 15.04.2016, Brescia- La Specia, 253 km.

Zuerst geht zum Museum Mille Miglia in Brescia. Hier wird viel über die Mille Miglia ausgestellt und viele Autos, die an der Fahrt teilgenommen haben.

Wir verabschieden uns von Regina und Klaus, sie fahren weiter zu Bekannten. Für uns  ging es über die Landstraße nach Cremona. Hier habe ich Horst leider etwas durch die Pampa gelotst. Irgendwann waren wir wieder auf dem Weg Richtung Parma und dann endlich auf die SS 62. Die Straße ist ziemlich schlecht und zuerst geht es auf den Berg und dann immer auf dem Bergkam entlang bis Aulla. Hier weiter bis nach La Spezia zum Stellplatz am Hafen. Die Einfahrt zum Stellplatz ist wirklich leicht zu übersehen, aber eine Runde im Kreis und schon passt es.


Der Platz ist ziemlich voll, obwohl hier die Plätze eng sind und sonst auch kein Komfort. Das WoMo von Margot und Bernd haben wir gefunden und sogar einen Platz gegenüber. Wir haben gegessen und später kamen die Beiden vom Ausflug nach Cinque Terre zurück. Abends sassen wir noch im WoMo von Margot und Bernd beisammen.

Samstag, 16.04.2016, La Spezia – Lucca, 71 km.

Nach einer ruhigen Nacht sind wir gegen 10 Uhr losgefahren. Die Entsorgung am Platz ist gut, einfach und alles funktioniert.

Wir sind am Meer entlang durch die Badeorte bis nach Massa gefahren.


Hier sind wir abgebogen und zu einem Supermarkt gefahren. Wir müssen endlich mal wieder einkaufen. Weiter geht es, unsere Tussi hat uns mal wieder durch die engen Straßen im Hinterland geführt. In Lucca haben wir den SP „Il Serchio“ ausgesucht. Die Plätze sind eng und durch Hecken eingegrenzt, die Sanitärräume sind nicht empfehlenswert und das bei einer Stellplatzgebühr von € 25,--. Wir sind noch einige Zeit draußen gegessen bis es dann frisch wurde.


Sonntag, 17.04.2016, Lucca.

Um 8 Uhr ist F1 in China, schauen wir mal wie es ausgeht. Die Nacht war sehr ruhig. Die Dachhauben konnten nicht geöffnet werden, der Dreck von den Bäumen war zu viel. Gegen 11 Uhr sind wir in die Stadt gelaufen.


Eine alte Stadt mit einer intakten großen und begehbaren Stadtmauer. Der Dom leidet sehr unter den „Witterungseinflüssen", von innen und aussen. Aber die Altstadt mit den Gassen und den kleinen aber feinen Geschäften ist wirklich sehenswert. Zu Mittag haben wir in einem Restaurant im einem Innenhof gegessen. Das Essen war sehr gut – das Restaurant war auch gut besucht. Die Füße tun uns weh und so marschieren wir zurück zum Stellplatz.

Montag, 18.04.2016, Lucca – Troghi, 111 km.

Durch die Sportanlagen nebenan ist es bis spät abends nicht ruhig. Wir fahren heute weiter zuerst nach Collodi. Der Garten der Villa Garzoni mit dem Schmetterlingshaus haben wir uns angesehen. Den Pinocchio-Park haben wir ausgelassen, ist für Kinder bestimmt sehr schön. Im Ort gibt es sogar einen kostenlosen SP. An den Skulpturen im Garten nagt der Zahn der Zeit, haben schon mal bessere Zeiten gesehen. In dem kleinen Schmetterlingshaus sind einige schöne Expemplare, auch Schildkröten gibt es.


Durch Pistoia gab es eine ungewollte Stadtrundfahrt. Gut dass der Stadtbus vor uns her fuhr, so wussten wir durch welche Gassen wir fahren können. Es war teils sehr knapp und eng. In Prato war auch nichts mit Stellplätzen, also sind wir weitergefahren. So haben wir beschlossen gleich bis Troghi zum Campingplatz zu fahren. Allerdings hat auch Bernd sein Navi uns mitten durch Florenz gelotst. Endlich waren wir am Stadtrand in Bagno  a Ripolo. Durch eine Abkürzung durch die Pampa wurde es nochmals sehr eng. Dann kamen wir wieder auf die "normale" Straße und bald waren wir am CP „Il Poggetto“ in Troghi. Der Campingplatz liegt südlich von Florenz in den Hügeln der Toscana. Radfahren ist hier gefährlich. Es gibt keine Radwege (geht auch nicht bei diesem Gelände) und die Straßen sind zu eng.


Am Platz waren schon viele Laikaner. Bernd (der 1. Vors.) hat uns einen Platz mit Fernsehempfang zugeteilt. In dieser Ecke standen auch Margot und Bernd.

Dienstag, 19.04.2016, Troghi.

Der Tag ist mit fachsimpeln, Erfahrungen austauschen verplant, auch die Wäsche stappelt sich schon, die Waschmaschinen sind gut. Nachmittags kommen Regina und Klaus in unsere Ecke und so sind wir wieder beisammen.


Mittwoch, 20.04.2016, Troghi.

Ich wasche noch einige Maschinen-Füllungen Wäsche. Die restlichen Laikaner kommen heute noch. Abends ist durch Bernd (1. Vors.) die Begrüßung und später im Restaurant ein ital. Imbiss. Von LAIKA sind neben Sven Richter noch weitere LAIKA-Mitarbeiter da.

Donnerstag, 21.04.2016, Throgi.

Bei schönem Wetter ging es um 10:30 Uhr mit dem Bus nach Florenz zur Stadtbesichtigung. Die 1 ½ Stunden Führung unter deutschsprachiger Leitung war interessant. Am imposantesten ist der Dom in Florenz. Mitten in der Stadt dieses große Gebäude.


Ab Mittag hatten wir bis 17 Uhr Zeit und so sind wir zu den Markthallen zum Mittagessen. Hier gibt es viele kleine Imbisse – von überall etwas. Allerdings wird in der Mittagszeit die Halle auch von den Einheimischen besucht und so hatten wir Mühe einen Platz für ca. 10 Personen zu finden. Irgendwie hat es geklappt und dank Regina als Dolmetscherin haben wir auch etwas zum Essen gefunden. Durch die Stadt und dann am Arno entlang ging es zum Busparkplatz. Abends haben wir mit „drei“ Teams am Platz gegrillt. Tische wurden zusammengestellt, Getränke auf einen extra Tisch gestellt (es war soviel, Bernd hat seinen ganzen Vorrat ausgepackt). Horst hat den Grill ausgepackt und in der neuen Pfanne Fleisch, Würstl und Gemüse gegrillt. Guat wars!!

Freitag, 22.04.2016, Throgi.

Heute ist um 8:30 Uhr Abfahrt zum neuen LAIKA-Werk. Die Busfahrt geht auf der Autobahn über Florenz zum Werk.

Zuerst wurden wir von Sven Richter begrüßt der uns einige Informationen über LAIKA vorbrachte. Anschließend war ein Rundgang durch die Produktion. 

Am Ende der Führung ging es in die Kantine zum Mittagessen. Mit dem Bus ging es wieder zurück zum CP.

Abends haben wir wieder vor den Wohnmobilen gesessen und geratscht.

     Impressionen aus der Markthalle

Samstag, 23.04.2016, Throgi.

Klaus und Regina sind mit dem Roller zum Einkaufen gefahren, später fuhr ich mit Klaus auch nochmal los. Abends fing es ein bisschen zu regnen an.

Abendessen ist wieder im Restaurant und anschließend Musik und Tanz. In der Nacht hat es weiter geregnet.

Sonntag, 24.04.2016, Throgi.

Vor der Verabschiedung haben schon einige ihre WoMO aus dem Matsch gefahren oder sind rausgeschoben worden. Die Wiese war ziemlich durchnässt.


Wir sind dann am Mittag von der Wiese gefahren, wir standen günstig und sind mit unseren 3,5 t etwas leichter. Horst ist zur Entsorgung gefahren und hat noch Wasser aufgefüllt. Alle die noch auf dem Platz bleiben haben sich auf den geteerten Bereich gestellt, der Platzwart hatte genug vom „Rausziehen“. Es hat immer wieder mal geregnet. Am Abend ist der Rest vom LAIKA-Treffen wieder in das Restaurant. Mit Grillen und draußen sitzen war leider nichts.

Montag, 25.04.2016, Troghi.

In Italien ist heute Feiertag, also bleiben wir noch einen Tag hier. In der Nacht hat es geregnet, am Morgen wurden die Wolken weniger und so haben Regina und ich noch die letzte Wäsche gewaschen. Vormittag sind wieder einige Laikaner abgefahren. Die Wäsche wurde trocken, Sonne und Wind hat geholfen.

Dienstag, 26.04.2016, Troghi – San Gimignano, 122 km.

In der Nacht ging die Temparatur auf 4 Grad runter, die Heizung hat sich gemeldet.

Wir sind um 9 Uhr vom CP losgefahren. Bis Firenze, Abfahrt Impruneta, sind wir auf der Autobahn gefahren. Weiter ging es auf der A3, an Tavernelle vorbei bis nach Poggibonsi. Hier haben wir in einer IVECO-Werkstatt (bei FIAT hatten sie einen freien Termin erst am 12.Mai) unsere knarrenden Hinterachsfedern schmieren lassen. In dieser Werkstatt wurde uns sofort und ohne viel Aufhebens geholfen (= 15 Minuten - € 20,-/in BRD letztes Jahr: über 2 Stunden und € 240,- und nicht nachhaltig gelöst).

 

Bei Coop wollten wir einkaufen, alle Parkplätze waren voll. Klaus ist voraus gefahren und so kamen wir nach Certaldo. Zuerst waren wir in der Stadt, aber hier gibt es nur einen kleinen Laden. Also zurück zum WoMo und durch einige enge Straßen durch die Stadt zum Coop. So, unsere Lebensmittel sind wieder ergänzt. Weiter geht es nach San Gimignano. Klaus führte uns über die Berge zur Stadt. Schon von weitem konnten wir die Türme der Stadt sehen.


An der Stadt vorbei ging es zum Stellplatz „Area Sosta Camper“ Klaus und Horst haben Hunger, also gehen wir erst morgen in die Stadt und kochen das Abendessen im WoMo.

Mittwoch, 27.04.2016 , San Gimigniano – Sasso Pisano, 84 km.

Der SP ist ruhig, kein Straßenlärm in der Nacht. Um 10 Uhr sind wir mit dem Shuttlebus zur Stadt gefahren. Nachmittags ging es weiter, Über Voltera nach Pomeranze und vorbei an den Kühltürmen der Schwefelkraftwerke bis zum kleinen Ort Sasso Pisano. Hier gibt es einen kleinen SP mit allen  Einrichtungen.

Angebote der Geschäfte in San Gimignano

Plan unserer Weiterfahrt:

Donnerstag, 28.04.2016, Sasso Pisano – Piombino, 60 km.

Von Sasso Pisano ging es weiter durch die Berge über Massa Marittimo bis Ventura und weiter zum Hafen in Piombino. Der erste SP war in der Stadt an einem Parkplatz, alles besetzt.
Also fahren wir weiter zum Hafen, hier ist ein Stellplatz für € 15,-, allerdings die Entsorgung wird gerade neu gemacht, also für uns nicht zu benutzen.


Freitag, 29.04.2016, Piombino – Marina Montalto, 191 km.

Unser Fahrt ging aus Versehen über Scarlino, hier war es mal wieder sehr eng, runter nach Plan d’Alma. Auf der Halbinsel Monte Argentario in Porto Ercole ist der Stellplatz anscheinend noch zu, also weiter und erst mal in Orbetello einkaufen. Dann fahrenwir bis nach Montalto Marina.

Zuerst waren wir am CP, aber der ist wirklich im Wald unter dichten Baumdächern, für WoMo also nicht geeignet. Nach einer Rundfahrt, die Ent- und Versorgung haben wir gefunden, sind wir auf den Stellplatz. Hier sind einige WoMo und bis 15. Mai ist der Platz kostenlos.

Samstag, 30.04.2016 und Sonntag 01.05.2016 - Marina Montalto.

Die beiden Tage waren wir hier am Meer. Normale Wochenend-Ausflügler, sonst geht war nicht viel los. Wir haben es uns gut gehen lassen, die Wohnmobile standen mit den Türen gegenüber. Wir haben frischen Fisch gekauft und der wurde zum Mittagessen gegrillt. Sonntag sind wir zum Essen in ein Restaurant.

Montag, 02.05.2016, Montalbo Marina - Rom, 140 km.

Regina und Klaus sind wieder zurück Richtung Toscana. Wir fuhren am Meer entlang bis Civitavecchia, hier sind Orte mit vielen Hotels und Ferienwohnungen. Vor Cerveteri sind wir über Sasso Tolfa nach Bracciano. Hier ist viel Natur bzw. Landwirtschaft. Oben in den Bergen ist ein grosses Militärgelände und einige Kasernen. Am Kratersee vorbei und weiter geht es nach Rom. Die Bahn-Züge gehen bis hier in den Aussenbezirk von Rom.


In Rom ging es quer durch die Stadt. Unsere Tussi hat den direkten Weg zum Stellplatz gewählt und Horst ist eisern nach deren Angaben gefahren. Es ging manchmal sehr eng zu, mitten in Rom um 15 Uhr. Nach ca. 45 Minuten waren wir endlich am Stellplatz „Area Di Sosta L.P.G.“

Dienstag, 03.05.2016, Rom.

Der Platz ist sauber, die Parzellen zwar etwas schmal, aber momentan ist noch nicht so viel los und deshalb werden die Plätze mit Abstand vergeben. Es ist ein Kommen und Gehen auf dem Platz, für einen Rom-Besuch ist dies hier ein optimaler Ort, die Straßenbahn und Bushaltestellen sind gleich in der Nähe.


Horst hat eine 3-Tageskarte für die Verkehrslinien gekauft. Mit der Straßenbahn sind wir in die Stadt. Am Hauptbahnhof gingen die Busse für die Stadtrundfahren los. Wir sind mit der „Green Tours“ gefahren. Schon beim Colosseum ist der Bus defekt, es dauert eine Weile bis der nächste/Ersatzbus kommt; irgendwann war er da und es ging weiter. Leider wurde der Vatikan nicht angefahren und so sind wir mit der Stadtrundfahrt wieder zurück bis zum Hauptbahnhof. Hier in der Nähe haben wir in einem Restaurant eine Pizza gegessen. Wir mussten uns beeilen, es wird um 15 Uhr geschlossen.


Mit der Metro sind wir noch bis zum Circus Maximus. An vielen Metro-Ausgängen und neuralgischen Punkten steht Militär oder Polizei, sogar Straßensperren werden gemacht und Fahrzeuge kontrolliert. Mit Metro und Straßenbahn ging es zurück zum Stellplatz.

Mittwoch, 04.05.2016, Rom.

Heute fahren wir zum Vatikan. Mit der Metro bis zur Haltestelle und zu Fuß bis in den Vatikan. Eine deutsche Frau hat uns Eintrittskarten für das Museum und die Sixtinische Kapelle verkauft; Anmerkung: Wer Zeit hat sollte sich die Eintrittskarte an der Information kaufen und alleine den Vatikan anschauen, ist günstiger (€ 16,- statt € 42,-) und man sieht viel mehr, weil man nicht mit einer Gruppe unter Zeitdruck "durchmarschieren "muss. Nach Information von unserem Guide ist heute keine hohe Frequenz, es sind nur rund ein Drittel der Eintrittskarten verkauft worden; wie mag es erst in der Hochsaison zugehen.


Die Sixtinische Kapelle haben wir uns mächtiger/grösser vorgestellt. Ist ein Raum mit den vielen Gemälden. Das Bild von Michelangelo ist nach meiner Meinung irgendwie unpassend zu den anderen Gemälden auf der Decke plaziert, wir sind aber keine Kunstkenner. Ach ja, da ist ausdrücklich fotografieren verboten - ein Aufseher hat Horst "erwischt" und bestand auf "Handy in your pocket, soon". Die Audio-Geräte sind oft sehr schlecht, oder die Geräte der Gruppe nebenan stören und da waren viele unterwegs. Nach der Führung haben wir uns noch den Petersdom angeschaut. Ist wirklich sehr groß durch die vielen Seitenaltäre.


Zu Fuß sind wir zur Engelsburg und über die Brücke in die Stadt. Auch hier ist an allen mit Ecken Polizei oder Militär. Angeblich gibt es eine Terrorwarnung!! An einem Imbiss haben wir schnell eine Pizza gegessen und dann ging es weiter. Mit dem Bus sind wir noch zur Piazza Venezia. Für heute reicht es, also mit Bus und Straßenbahn wieder zurück zum SP. Dort im Shop hat Horst die bestellten Fiamma-Teile abgeholt und gleich "anprobiert" - passt (=Halterung für seitlichen Sun-Blocker).

Donnerstag, 05.05.2016, Rom.

Heute ist es schwül. Vom Hauptbahnhof sind wir mit der Metro bis zur Spanischen Treppe gefahren. Leider ist die Sehenswürdigkeit wegen Reparaturarbeiten ziemlich verhüllt. Weiter ging es durch viele enge Gassen bis zum Brunnen „Fontana di Trevi“. Der Brunnen inmitten von Gebäuden ist schon sehenswert.


Dann ging es durch bis zur Metro-Station und weiter zum Stellplatz. Horst geht es nicht gut, das schwüle Wetter ist nicht gerade ideal für einen Stadtrundgang. Auch mir reicht es, also wieder zum Stellplatz. Vorher haben wir noch den Supermarkt in der Nähe besucht. Kurz nach dem wir im WoMo waren hat es zu regnen angefangen, etwas Hagel war auch dabei. Auf dem SP sind schon wieder andere Wohnmobile um unseren Platz herum.

Freitag, 06.05.2016, Rom – S. Stefano di Sessanio, 179 km.

In Rom haben wir noch beim Lidl eingekauft und dann ging es zuerst über die Autobahn bis zur Abfahrt „Tivoli“ und von hier weiter auf der Landstraße. In Tivoli haben wir eine falsche Strecke genommen und sind eine kurze Strecke auf der Autobahn gefahren. In Vicovaro ging es wieder über die Landstraße SS5 weiter. Die Dieseltankuhr zeigt schon lange auf Reserve, aber hier in den Bergen gibt es keine Tankstelle. Endlich in Carsoli gibt es eine Tankstelle, der Preis passte Horst zwar nicht, aber immer noch besser als „schieben“.


Jetzt geht es entspannt weiter durch die Berge. Wir sind fast alleine auf der ganzen Strecke. In Borgorose sind wir auf die Autobahn bis L’Aquila Ost. Im Ort haben uns bei Stellplätze nicht gefallen. Der eine zu eng unter Bäumen und der andere an der Straße und überwiegend belegt von italienischen geparkten Wohnmobilen. Horst hat über die CamperContact-App einen Stellplatz gefunden, in 1230 m Höhe.


Von L’Aqulia nach Barisciano und hier geht es in die Berge. Teils mit sehr gut ausgebauter Strecke, vielen Baustellen in den Orten sind wir zu dem abgelegenen Stellplatz. Der Platz ist sehr einfach und für Bergwanderer oder Mountainbiker ideal. Vom Betreiber wird erwartet, dass man im Restaurant isst. Das Essen war alles frisch gekocht und sehr gut, allerdings für mich nicht ganz geeignet. Uns hätten auch schon 2 Gänge gereicht, aber sogar in der einfachsten Hütte gibt es mehrere Gänge!!.

Samstag, 07.05.2015, S. Stefani di Sessanio – Pineto, 178 km.

In der Nacht war es kalt, die Heizung hat sich oft gemeldet. Wir fahren weiter durch das Gran Sasso Massiv. Nach endlosen Serpentinen, engen Straßen, teils mit großen Schlaglöcher, kleine Orte an den Felsen gebaut ging es bis Pescara.

Sonntag, 08.05.2016

Das Wetter ist weiterhin schön. Wir fahren bis Roseto und von dort auf der Autobahn bis zur Ausfahrt Loreto und hier weiter bis zum Campingplatz „Bellamare“. Der Campingplatz ist sehr gepflegt und sauber. Ich habe gleich nach 15 Uhr gewaschen, vorher konnten wir uns nicht anmelden und jetzt erst den Chip für die Waschmaschinen bekommen. Hier läuft alles über einen Microchip. Die Wäsche wurde bis Abend leider nicht mehr trocken.


Montag, 09.05.2016, Recanati.

Am Morgen habe ich die Wäsche in den Trockner getan. Das Wetter ist bis Mittag wieder besser geworden und so habe ich auch die Bettwäsche gewaschen und alles wurde bis zum Abend trocken. Horst hat einen Radl-Ausflug bis Loreto gemacht, wurde unterwegs von einem kurzen Regenschauer überrascht. Ich habe im WoMo immer wieder an den Reiseberichten gearbeitet. Seit unserer Abfahrt habe ich noch nichts gemacht, deshalb hat sich einiges angesammelt. Abends die Wäsche wieder eingeräumt und bis 22 Uhr Reiseberichte geschrieben.

Dienstag, 10.05.2016, Recanati

Die Fischerboote fahren auch heute wieder um 6 Uhr auf das Meer hinaus, hier sind ungefähr 50 Boote unterwegs.

Vormittag muss ich jetzt noch die Bilder seit Rom vom Handy sichern.

Horst hat unseren Aufenthalt verlängert und neues WiFi gekauft. Gegen 15 Uhr bin ich in die WiFi-Zone, nur dort funktioniert das Internet und habe bis 18:30 Uhr die Homepage mit der Italienreise aktualisiert.

weiter mit Teil 2: über die Berge nach Assisi